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Christian Lindner um Interview : „Ich teile das Unverständnis vieler Menschen“

Der FDP-Politiker Christian Lindner, 43, will anders als bei den Corona-Hilfen diesmal nicht die Bazooka auspacken. Bild: Julia Zimmermann

Deutschland steht angesichts von Energiekrise und Inflation vor großen Herausforderungen. Im Interview spricht Finanzminister Christian Lindner über das Leid der Mittelständler, Grenzen der Staatshilfe – und seine Nachsicht mit Robert Habeck.

          6 Min.

          Herr Lindner, wegen der steigenden Energiekosten hat die Regierung jetzt schon das dritte Hilfspaket für die privaten Haushalte auf den Weg gebracht. Warum sollen die mittelständischen Unternehmen nichts bekommen?

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Nein, im Gegenteil. Für Mittelstand, Handwerk und Industrie sind Maßnahmen auf dem Weg, um den Verlust gesunder Betriebe zu verhindern. Vor allem die Strompreisbremse richtet sich nicht nur an private Verbraucher, sondern auch an die Wirtschaft. Wir müssen bei der Umsetzung das Tempo anziehen.

          Beim Strom wollen Sie den Basisverbrauch privater Haushalte billiger machen. Davon profitieren doch nicht die Betriebe?

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