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FAZ Plus Artikel Recycling-Kommentar : Plastikmüll für die Welt

Für die Tonne: Wohin der Plastikmüll gehört, weiß fast jeder. Doch was geschieht damit nach der Abholung? Bild: dpa

Mülltrennung beherrscht in Deutschland jedes Kind. Dabei schönen Exporte unsere Recyclingbilanz. Ein Importverbot in China zwingt jetzt zum Umdenken.

          Dass leere Joghurtbecher in die gelbe Tonne und Kartoffelschalen in den Bioabfall gehören, weiß hierzulande fast jedes Kind. Im Land der Müllsammler und -sortierer ist der korrekte Umgang mit den Hinterlassenschaften des Konsums eine Frage der ökologischen Moral. Umso größer ist die Verwunderung darüber, dass ausgerechnet ein chinesisches Müll-Importverbot den so perfekt organisierten deutschen Recyclingmarkt ins Chaos stürzen könnte. Was an deutschen Mülltonnen ungläubiges Kopfschütteln hervorruft, ist die andere, unbekannte Seite der Globalisierung.

          Für die Handelsware Müll gelten im Prinzip die gleichen wirtschaftlichen Gesetze wie für T-Shirts oder Handys. Produziert oder weiterverarbeitet wird dort, wo die Standortbedingungen günstig sind. Asiatische Niedriglohnstaaten bieten sich für die arbeitsintensive Sortierung von Plastikresten geradezu an. Und die Verwertungsanlagen produzieren, auch wegen geringerer Umwelt- und Sicherheitsstandards, ebenfalls zu anderen Kosten als in Europa und Nordamerika. Drittens schließlich gibt es eine leistungsfähige Kunststoffindustrie, die, wenn der Preis stimmt, gern auch Recyclingmaterial wie etwa PET aus Einwegflaschen verarbeitet, um Primärrohstoffe aus Erdöl zu ersetzen.

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          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

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