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Chinas kalter Krieg : Kontrolle ist das Ziel

Xi Jinping ist auf einem großen Bildschirm zu den Feierlichkeiten des 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei zu sehen. Bild: Reuters

Fast täglich schickt die Regierung in Peking die Aktienkurse chinesischer Tech-Unternehmen auf Talfahrt. Dahinter steckt der Glaube, der Kampf gegen Amerika sei nur mit einer Rückkehr zu kommunistischer Politik zu gewinnen.

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          Chinas Wirtschaft ist im Würgegriff der Kommunistischen Partei. Fast täglich treibt die Führung in Peking mit schockierenden Ankündigungen die Aktienkurse chinesischer Technologieunternehmen in die Tiefe. Erst verbot die Regierung dem zwei Tage zuvor in New York gelisteten Fahrdienst Didi weitere Expansion, was dessen Wert um ein Drittel fallen ließ. Dann untersagte sie den in den USA notierten privaten Bildungsanbietern die Erzielung von Gewinn, woraufhin der Wert der Branche um 100 Milliarden Dollar sank.

          Während bis zum Beginn der Woche vor allem ausländische Investoren verloren haben, verlieren seit Beginn der Woche auch die Anleger in China. Nachdem Peking angekündigt hatte, Lieferdienste müssten ihren Fahrern mehr zahlen und die Arbeitszeit kürzen, büßten Internetgiganten wie Alibaba und Meituan Hunderte Milliarden Dollar Marktkapital an der Hongkonger Börse ein.

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