Sanktionen gegen Moskau :
China lässt Russland zappeln

Von Hendrik Ankenbrand, Schanghai, Katharina Wagner, Moskau
Lesezeit: 4 Min.
Xi Jinping am Mittwoch kurz nach der Landung in Kasachstan
Die Annäherung der beiden Länder begann nicht erst mit der Annexion der Krim. Nun braucht der Kreml die Partnerschaft mit China wegen der Sanktionen des Westens mehr denn je. Doch vor dem Treffen Xis und Putins ziert sich Peking.

Wenn der russische und der chinesische Präsident nun in Usbekistan zusammenkommen, wird das Treffen vor allem für Wladimir Putin von Bedeutung sein. Denn auf China richten sich die Hoffnungen des Kremls: Dorthin soll das Gas strömen, das Gazprom nicht mehr an Europa verkauft; von dort sollen Computerchips, Autos und Maschinen kommen, die der Westen wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine nicht mehr liefert. Doch bald sieben Monate nach Russlands Überfall nimmt Peking die Rolle des Retters noch immer nur zögerlich an.

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