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Strengere Regeln : China geht den Lastwagen an den Kragen

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Lastwagen befahren eine Brücke über den Gelben Fluss im Grenzgebiet zwischen der Stadt Wuba in der zentralchinesischen Provinz Hena. Bild: dpa

Nicht nur in Europa wird über das Problem der Diesel-Lastwagen diskutiert. Fahrzeuge, die den Emissionsvorgaben nicht entsprechen, werden in China nicht mehr zugelassen. Stattdessen setzt Peking auf Züge und Schiffe.

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          China will den Verkehr mit Diesel-Lastwagen einschränken und setzt stattdessen auf einen vermehrten Warentransport durch Güterzüge. Diesel-LKW, die die staatlichen Emissionsvorgaben nicht erfüllten, würden nicht mehr neu zugelassen, hieß es in Richtlinien, die vom Umweltministerium veröffentlicht wurden. Gleichzeitig solle die Qualität des Diesel-Kraftstoffs verbessert werden, um die Abgase zu verringern.

          In den besonders vom Smog belasteten Städten im Norden des Landes sollten bis Ende des kommenden Jahres mehr als eine Million LKW mit veralteter Diesel-Technologie aus dem Verkehr gezogen werden. Außerdem würden schärfere Kontrollen eingeführt.

          Der Eisenbahngüterverkehr soll dem Dokument zufolge um etwa ein Drittel im Vergleich zum Jahr 2017 gesteigert werden. Insbesondere bei längeren Entfernungen müsse vermehrt auf Güterzüge oder Schiffe gesetzt werden.

          Diesel-LKW haben nach Angaben des Umweltministeriums in Peking einen Anteil von etwa acht Prozent am gesamten Autoverkehr des Landes, sind aber für knapp 60 Prozent des gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid-Ausstoßes verantwortlich.

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