China :
Die Renaissance der Kohle

Von
,
,
Mutianyu/London
Lesezeit:
China verbraucht heute doppelt so viel Kohle wie vor zehn Jahren

In Rio diskutieren die Minister auf dem Umweltgipfel der Vereinten Nationen über Ressourcenschonung in der Weltwirtschaft. In China hat der Kohle-Hunger zu einer Renaissance des schmutzigsten aller fossilen Brennstoffe geführt. Fachleute warnen vor verheerenden Folgen für das Weltklima.

Am Wochenende fliehen Pekings Einwohner vor der schlechten Luft gern in die nahegelegenen Berge. Im Norden, wo sich die Große Mauer malerisch über die Kämme schlängelt, kann man noch durchatmen, hier zwitschern Vögel, hüpfen Eichhörnchen, es gibt Wälder, Bergbäche, Plantagen mit saftigem Obst. Auf dem Weg in das hübsche Bergdorf Mutianyu unterqueren die Erholungssuchenden eine Eisenbahnbrücke, die fast rund um die Uhr befahren ist. Aus dem Norden schleichen vollbeladene Kohlezüge vorüber Richtung Peking. Die endlose Kette der Waggons kommt aus den Gruben der Inneren Mongolei und endet an den Kraftwerken rund um die Metropole.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bereichsleitung Vertrieb & Marketing (m/w/d)
über Dr. Maier + Partner GmbH Executive Search
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
amex
85.000 Membership Rewards Punkte zum Start.
Sprachkurse
Lernen Sie Englisch
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
V-Check
Immobilie vererben? Mit diesem E-Book häufige Fehler vermeiden!
ETF-Fondssparvergleich
ETF-/Fondssparplan-Vergleich