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Sondermaschinenbauer Körber : „Wo es geht, ersetzen wir britische Lieferanten“

Zieht eine relativ gute Bilanz der vergangenen Pandemie-Monate: Michael Stietz ist Chefeinkäufer des Körber-Konzerns. Bild: Körber AG

Die Pandemie und weltpolitische Spannungen strapazieren die globalen Lieferketten. Körber-Einkaufschef Michael Stietz über den Aufbau regionaler Alternativen und die Folgen eines harten Brexits.

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          Herr Stietz, der Handelsstreit zwischen Amerika und China spitzt sich zu. Können wir das in Europa als gelassener Dritter betrachten?

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Überhaupt nicht. Handelskriege sind extrem herausfordernd für jeden internationalen Einkauf. Denn man kann ihnen nur zum Teil ausweichen, weil nicht jedes Produkt überall auf der Welt herstellbar ist.

          Für welches Einkaufsvolumen sind Sie bei Körber verantwortlich?

          Ich verantworte mit meinen Kollegen im globalen Einkauf ein neunstelliges Einkaufsvolumen. Dafür arbeiten wir mit 15.000 Lieferanten aus 80 Ländern zusammen.

          Da waren Sie ja während der vergangenen Monate unter Pandemiebedingungen gut beschäftigt. Wie viele Ihrer Lieferketten waren unterbrochen?

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