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Programm-Highlights der Cebit : Internet der Dinge und Start-Up-Szene im Fokus

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Auf dem Messegelände in Hannover wird fleißig aufgebaut. Bild: dpa

Zwischen Datensicherheit, Start-up-Kultur und dem Internet der Dinge verliert man schnell mal die Orientierung. FAZ.NET gibt einen ersten Überblick über das Programm der IT-Messe, die am Montag in Hannover startet.

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          Die Cebit ist die weltgrößte Messe für Informationstechnologie. In diesem Jahr ist das Partnerland die Schweiz und das Motto lautet wie schon im vergangenen Jahr „d!conomy“, ein Kunstwort aus „digital“ und „economy“. Im Vordergrund steht dabei die Transformation von Geschäftsmodellen durch die Digitalisierung, die alle Branchen erfasst. Schwerpunktthemen sind unter anderem das Internet der Dinge, Cloud-Dienste und Entwicklungen zur künstlichen Intelligenz.

          Auf der Messe vertreten sind große Unternehmen wie Microsoft, SAP oder Sony genauso wie kleine Start-up-Gründer oder universitäre Forschungslabore. Nachdem die Zahl der Besucher einige Jahre zurückgegangen ist, hat die Cebit im vergangenen Jahr 221.000 Besucher verzeichnet, nach 210.000 Gästen 2014. Vom 14. bis zum 18. März gibt es jeden Tag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr einige Hightlight auf dem Messegelände in Hannover.

          Auf ihrem jährlichen Rundgang über die Cebit wird sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sicherlich nicht die Drohnen in Halle 16 entgehen lassen – dort sind alle Trends der Quadrocopter ausgestellt.

          Besonders spannend für viele ist in diesem Jahr allerdings die Halle 11, die sich komplett den Gründern widmet. 350 Start-Ups treffen hier auf Investoren. In sogenannten Pitches stellen sie ihr Geschäftsmodell vor und treten im „Founders Fight Club“ im Boxring gegen andere Start-Ups an. „Scale 11“ steht unter dem Motto „Hier treffen Optimisten auf Förderer, Konzerne auf Jungunternehmer, Investoren auf Entwickler“. Die F.A.Z. ist Medienpartner des Gründerwettbewerbs „Scale 11“ und mit einem eigenen Stand in der Halle vertreten - von Montag bis Freitag an Stand B47 in Halle 11.

          Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitales

          Am Montag spricht Günther Oettinger, der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, über den „Weg zu einer digitalen Union“. Der Vortrag beginnt um zehn nach eins auf der Hauptbühne der Halle 8. Sonst steht der Montag ganz im Zeichen der IT-Sicherheit, Security-Unternehmen von Kaspersky bis G-Data stellen an diesem Tag Neuheiten vor.

          Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz, spricht am Dienstag über Digitale Transformation und wie sich große Unternehmen daran anpassen müssen. (14 Uhr, Halle 8, Hauptbühne)

          Am Mittwoch gibt es eine Diskussion zum Thema „Freiheit -> Gleichheit -> Totalüberwachung“, dabei geht es um die Frage: „Welche Möglichkeiten hat man heutzutage, digital und trotzdem vertraulich zu kommunizieren?“ Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind unter anderem der ehemalige Datenschutzbeauftrage Peter Schaar, die Netzaktivistin Anke Domscheid-Berg und der Gründer des Blogs „Netzpolitik“, Markus Beckedahl. (12:00 Uhr, Halle 8, Hauptbühne)

          Zum Nachdenken anregen könnte gerade auf einer Digitalkonferenz der Vortrag der Autorin Kathrin Passig. Sie erklärt nämlich am Donnerstag in Halle 8, „Warum es die Digitalisierung nicht gibt“. (13:30 Uhr)

          Und wer am Freitag nach den ganzen Gesprächen und dem Visitenkartentausch in den 16 Hallen und drei Pavillons noch Kraft hat, der kann sich von Sara Bow erzählen lassen, wie Youtube als Geschäftsmodell funktioniert (16-16:30 Uhr, Halle 8).

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