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Digitalisierung : Coole Jobs, aber zu wenig Bewerber

  • Aktualisiert am

Elektroingenieure und IT-Experten werden händeringend gesucht. Bild: obs

Digitalisierung ist das Wort der Stunde – freilich auch auf der Cebit. Doch der digitale Fortschritt hat ein Problem: es fehlt das Personal für die vielen spannenden Jobs.

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          Der Digitalverband Bitkom rückt auf der Cebit in Hannover die Suche nach Fachkräften in den Mittelpunkt seines Auftritts. Auf dem Freigelände hat der Verband neben einem Container Camp und einer Lounge Bar auch ein „Recruiting Center“ eingerichtet.

          „Die Digitalisierung schafft viele spannende und lukrative Jobs – und auch völlig neue Perspektiven“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg zum Auftakt der Messe. Auf der Cebit wolle der Verband zeigen, „dass die Digitalisierung spannend ist und Spaß macht“.

          Den Mangel an Fachkräften sehen einer Studie des Bitkom zufolge 42 Prozent der Unternehmen in Deutschland als Hürde für den Einsatz neuer Technologien. Aber auch die neue Datenschutzgrundverordnung werde als Hemmschuh gesehen: 63 Prozent der in der am Montag vorgestellten Studie befragten Unternehmen sehen demnach die entsprechenden Anforderungen als Hürde für den Technologie-Einsatz. Es gebe bislang „keine wirklich funktionierende Balance zwischen dem Schutz von Privatsphäre und der Nutzung von Daten“, kritisiert Berg.

          Als wettbewerbsentscheidende Schlüsseltechnologien sehen der Studie zufolge 76 Prozent der Unternehmen das Internet der Dinge an, dicht gefolgt von der Nutzung großer Datenmengen (Big Data, 74 Prozent). Robotik spielt für 66 Prozent eine große Rolle. „Die Unternehmen haben die immense Bedeutung digitaler Schlüsseltechnologien erkannt“, sagte Berg. „Jetzt müssen wir zügig in die Umsetzung kommen.“ Die in diesem Jahr erstmals als „Festival“ angelegte Cebit sei der „ideale Ort, um diese Technologien zu erleben und konkrete Einsatzszenarien zu entwickeln“.

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