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Vor der Cebit : Merkel: Daten sind die Rohstoffe des 21. Jahrhunderts

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Bild: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Wenn es um „Big Data“ geht, tut sich Deutschland gelegentlich schwer. Die Kanzlerin warnt kurz vor einer wichtigen Messe die Firmen, nicht den Anschluss zu verlieren. Alleine gute Autos herstellen reiche nicht.

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          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die deutschen Unternehmen aufgerufen, sich mehr dabei anzustrengen, ihre digitalen Technologien zu modernisieren. Deutschland tue sich mit dem Thema „Big Data“ in manchen Bereichen noch schwerer als andere Länder, sagte die Kanzlerin in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft mit Blick auf die digitale Modernisierung der Wirtschaft.

          Daten seien „die Rohstoffe des 21. Jahrhunderts“, betonte die CDU-Vorsitzende. Merkel besucht in der kommenden Woche die IT-Messe Cebit in Hannover, deren Schwerpunktthema „Big Data“ ist, der Umgang und die Verwertung großer Datenmengen.

          Merkel unterstrich, dieses Feld sei mitentscheidend für den Zugang von Firmen zu Kunden und die Zukunft einer modernen Wirtschaft. „Wer heute gute Autos herstellen kann, aber nicht in ausreichender Weise den Zugang zum Kunden bekommt, der wird morgen nicht mehr der Produzent oder der Hauptteil der Wertschöpfung sein“, warnte sie. „Deshalb muss Deutschland hier aufholen“.

          Merkel widersprach der Einschätzung der Expertenkommission Forschung und Innovation, dass es dem deutschen Mittelstand in diesem Bereich an Innovationsbereitschaft fehle. Das gelte allenfalls für Teilbereiche. „Dass man sagt, wir sind zu spät gekommen, das würde ich nicht sagen. Aber die Zeit drängt“, mahnte Merkel.

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