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Catering : Die Lufthansa will nicht mehr selbst kochen

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Eine Frau dekoriert Mahlzeiten in der Produktion der LGS Sky Chefs am Flughafen in Frankfurt. Bild: dpa

Die Tochtergesellschaft für Bordverpflegung beliefert mehr als 300 Fluggesellschaften. Jetzt soll sie verkauft werden.

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          Die Deutsche Lufthansa AG stellt ihre Tochter für Bordverpflegung LSG Sky Chefs ins Schaufenster. Nach längeren Sondierungen hat der Vorstand einen formalen Verkaufsprozess für das Unternehmen mit rund 35 500 Mitarbeitern gestartet, wie am Mittwoch ein Unternehmenssprecher in Frankfurt bestätigte. Das Unternehmen könne als Ganzes oder in Teilen verkauft werden. Wünschenswert sei ein strategischer Investor, der das Geschäft weiter entwickle.

          Die LSG gehört zu den führenden Airline-Caterern der Welt. Sie liefert jährlich rund 700 Millionen Mahlzeiten und ist an 205 Flughäfen weltweit für mehr als 300 Fluggesellschaften und eine wachsende Zahl europäischer Bahnbetreiber tätig. 2018 erreichte sie einen zum Vorjahr nahezu unveränderten Umsatz von 3,2 Milliarden Euro, von dem ein bereinigter operativer Gewinn von 115 Millionen Euro übrig blieb. Sie ist damit deutlich margenschwächer als die anderen Konzernteile. Als mögliche Interessenten werden die Konkurrenten Do & Co (Österreich) und Gategroup (Schweiz) gehandelt.

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