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Carsten Maschmeyer im Interview : „Ich hatte Suizidgedanken“

„Der Druck der Börse hat mir den Rest gegeben“, sagt Carsten Maschmeyer, 62. Bild: Jan Roeder

Der Investor Carsten Maschmeyer war tablettensüchtig. Hier spricht er über seine tiefsten Krisen und was man daraus lernen kann.

          7 Min.

          Herr Maschmeyer, in Ihrem neuen Buch geben Sie Einblicke in Ihre tiefsten Lebenskrisen. Warum tun Sie sich das an?

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ich will den Menschen Mut machen. Wenn manch einer denkt, der Masch­meyer da, mit viel Geld, einer tollen Frau, Erfolg im Beruf, im Fernsehen, der hat leicht reden ­ – dann sollen die Leser wissen: Ich hatte selbst meine Tiefs. Mein Familienleben war zeitweise ein Trümmerhaufen, ich hatte Krebs, auch Depressionen, wurde von meiner Frau verlassen, die Kinder nahm sie mit. Doch ich habe die meisten Erkenntnisse gewonnen und Veränderungen herbeigeführt in meinen Krisenzeiten und nach erlittenen Rückschlägen. Auch deshalb beginnt jedes Kapitel in meinem Buch mit einem Tief.

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