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Bundesanstalt für Arbeit : Schiphorst verteidigt Berater-Vertrag

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Medienberater Bernd Schiphorst Bild: dpa

Der Medienberater der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Bernd Schiphorst, hat den Vorwurf zurückgewiesen, seine Firma WMP habe einen „Geheimvertrag“ mit BA-Chef Florian Gerster geschlossen.

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          Der Medienberater der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Bernd Schiphorst, hat den Vorwurf zurückgewiesen, seine Firma WMP habe einen „Geheimvertrag“ mit BA-Chef Florian Gerster geschlossen. „Wir haben die Tatsache, das wir zusammenarbeiten, sofort in einer Presseerklärung veröffentlicht und seit April dieses Jahres kann das jeder nachlesen“, sagte Schiphorst am Montag in Berlin.

          Als Ziel seiner Tätigkeit nannte er, „daß wir mit Kosteneinsparungen im Kommunikationsbereich mittelfristig „ein Mehrfaches unseres Honorars wieder einspielen“ und „durch unsere Maßnahmen insgesamt den Etat der BA entlasten“. Das Honorar selber fließe „in voller Höhe an die WMP. Ich kriege dort ein Gehalt als Vorstandsmitglied, und das war's.“

          Die Gesamtsumme von 1,3 Millionen Euro für 21 Monate decke neben der Mehrwertsteuer auch alle anderen Kosten - etwa für Reisen und Personal - ab. In der WMP arbeiteten für die BA „zwischen fünf und sieben Leute“.

          Zusammenarbeit auf Gersters Wunsch

          Schiphorst betonte, daß die Zusammenarbeit auf den Wunsch Gersters zurückgehe. „Wenn die BA moderne Kommunikationsstrukturen haben will und wenn sie uns um Hilfe fragt, dann verweigern wir uns nicht, sondern machen das sehr gerne, denn das ist unsere Spezialität.“

          Im Vertrag sei eine zweitägige Präsenz in Nürnberg vereinbart. „Im übrigen stehe ich praktisch die ganze Woche für die BA zur Verfügung und arbeite auch die ganze Woche an Themen der BA“, sagte Schiphorst. Weil es derzeit den Leiter des Bereichs Kommunikation nicht gebe, sei er „kommissarisch in dieser Position“ und mache auch administrative Arbeiten.

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