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„Zeitalter der Turbulenzen“ : Die abgeschottete Wirtschaftsmacht China

Peking in der Pandemie: „Turbulente Zeiten“ stehen auf der Welt bevor, sagt der chinesische Staatschef. Bild: AP

Schon das Zerwürfnis mit Amerika lässt Peking keine Wahl, als seine Unternehmen anzutreiben, eigene Produkte zu entwickeln und auf dem eigenen Markt zu verkaufen.

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          Chinas Führung macht kein Geheimnis daraus, wie sie die Welt sieht. Ein „Zeitalter der Turbulenzen und Veränderung“ stehe bevor, sagte Präsident Xi Jinping kürzlich. Nachdem Peking am Montag verkündet hatte, dass das Land als einzige große Wirtschaft fast wieder so schnell wachse wie vor der Pandemie, bezeichnete es die Zukunft der Staaten jenseits von Chinas Grenzen als „düster“.

          Diese Grenzen sind für Ausländer weiterhin nahezu geschlossen. Chinesische Kader orakeln, bis 2023 könne das Land abgeschottet bleiben. Schließlich teilt sich die Welt nach Ansicht der Kommunistischen Partei gerade auf: Die dunkle Seite bilden all jene vom Virus geplagten Staaten, die es nicht schaffen, ihre Bürger in der Pandemie zur Disziplin zu zwingen.

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