https://www.faz.net/-gqe-9fzou

„Friendship with all nations“ : Briten planen Brexit-Münze

  • Aktualisiert am

Die Ein-Pfund-Münze Großbritanniens ist ein Klassiker. Wird die neue Brexit-Münze auch einer? Bild: dpa

Ab dem Tag des Brexits soll die Münze erhältlich sein. Mit der 50-Pence-Münze soll die „Freundschaft mit allen Nationen“ gefeiert werden. Auf der Münze soll eine alte Bekannte abgebildet sein.

          1 Min.

          Großbritannien will einem Medienbericht zufolge eine neue 50-Pence-Münze zum Brexit einführen. Das Geldstück mit der Aufschrift „Freundschaft mit allen Nationen“ soll ab dem Tag des EU-Austritts erhältlich sein, wie die Zeitung „The Sun“ am Montag berichtete.

          Die Münze mit einem Porträt von Königin Elizabeth II. soll sieben Ecken haben. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Großbritannien will sich am 29. März 2019 von der EU trennen.

          Finanzminister Philip Hammond wollte am Montagnachmittag im Parlament den Haushaltsplan vorstellen, zu dem Berichten zufolge neben den Münzplänen auch Finanzspritzen für das staatliche Gesundheitssystem NHS und für die Verteidigung gehören.

          Puffer für den Brexit

          Hammond hatte schon gewarnt, dass der Haushalt im Falle eines Brexits ohne Abkommen nur Makulatur sei. Für den Fall müsse man dann „fiskalische Puffer einbauen“. Teile der Opposition deuteten dies als neuen Hinweis darauf, dass die regierenden Konservativen Großbritannien in ein Steuerparadies verwandeln wollen.

          Bei der Haushaltsabstimmung an diesem Donnerstag könnte es zum Kräftemessen mit der nordirisch-protestantischen DUP kommen. Die Partei hatte gedroht, den Haushalt wegen Unstimmigkeiten bei den Brexit-Verhandlungen durchfallen zu lassen. Premierministerin Theresa May regiert mit hauchdünner Mehrheit und ist auf die DUP angewiesen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wer hätte es ihnen zugetraut? Peter Tschentscher lässt sich von SPD-Landeschefin Melanie Leonhard (links) und seiner Frau beklatschen.

          Hamburg hat gewählt : Tschentschers Plan ist aufgegangen

          Hamburg beschert der SPD fast vergessene Glücksgefühle. Der Erste Bürgermeister bleibt im Amt. Er könnte sich sogar den Partner aussuchen. Würde er lieber mit dem Verlierer CDU regieren als mit kraftstrotzenden Grünen?

          Grüne in Hamburg : Zweiter Platz, erster Verlierer

          Die Grünen legen erheblich zu, verpassen aber schon wieder eine große Chance: in einem zweiten Bundesland zu regieren. Für Robert Habeck und Annalena Baerbock wird es damit nicht leichter, ihren Anspruch auf Platz eins bei der nächsten Bundestagswahl glaubwürdig zu machen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.