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Brexit-Folge : Briten geben erstmals seit fünf Jahren weniger aus

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Viele Briten behalten ihr Geld lieber auf der Bank als es auszugeben. Bild: Reuters

Im Vereinigten Königreich geht der private Konsum zurück. Fachleute nennen dafür zwei Gründe.

          Die britischen Verbraucher haben nach einer Berechnung des Kreditkartenkonzerns Visa im Jahr 2017 erstmals seit fünf Jahren weniger ausgegeben. Der Ausgabenrückgang habe 0,3 Prozent betragen, teilte das Unternehmen an diesem Montag mit.

          In den vier vorangegangenen Jahren waren die Ausgaben im Schnitt noch um 1,7 Prozent gestiegen. Allein im Dezember sanken die Konsumausgaben laut Visa im Vergleich zum Dezember 2016 um ein Prozent.

          Die Zahlen sind ein weiterer Beleg dafür, dass sich die Briten wegen der gestiegenen Inflation und der Unsicherheit rund um den EU-Austritt zurückhalten. Der Brexit soll im März 2019 vollzogen werden.

          Weil die Verhandlungen zwischen der Regierung in London und der EU nur schleppend vorankommen, fürchten viele Unternehmen einen ungeordneten Austritt. Dann würden für den Handel mit der EU automatisch hohe Hürden aufgestellt.

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