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Brexit-Verhandlungen : Jetzt geht es sogar um den Fisch

Britische Fischer erhoffen sich eine Ausweitung der Fangrechte durch den Brexit. Bild: dpa

Großbritannien könnte nach dem EU-Austritt den Zugang zu seinen Fanggebieten streng kontrollieren. Europäische Fischer machen sich Sorgen, doch hat Brüssel ein mächtiges Pfand in der Hand.

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          Das Wetter war diese Woche überwiegend schlecht und die See meist so aufgewühlt, dass kein Fischer sich aufs Meer gewagt hat. Sturm Ciara, so nannten ihn die Briten, hatte am Wochenende alles lahmgelegt. Tausende Boote blieben in den Häfen, im nordenglischen Whitby, im schottischen Peterhead, in Fraserburgh und anderswo.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Aber die Stimmung unter den Fischern ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil. „Es gibt einen Grad an Optimismus und Hoffnung, weil wir bald draußen sein werden aus der gemeinsamen Fischereipolitik der EU“, freut sich Barrie Deas, Geschäftsführer der National Federation of Fishermen‘s Organisations (NFFO). Der Fischereiverband setzt große Erwartungen in den Brexit. „Dann werden wir uns wie ein unabhängiger Staat freimachen – nach dem Modell Norwegen“, sagt Deas.

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