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Treibhausgase durch Abholzung : Der „Tropen-Trump“ bedroht den Regenwald

Allein in den letzten zehn Jahren wurden 10% des Amazonas-Regenwaldes abgeholzt. Bild: Universal Images Group/Getty Ima

Um seine Klimaziele zu erreichen, müsste Brasilien das Abholzen der Wälder bremsen. Doch die Agrarlobby ist stark, und der neue Präsident bremst lieber die Klimapolitik – und sagt den Gipfel 2019 ab.

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          Brasilien hat sich hohe Ziele gesteckt. Bis 2025 will der sechstgrößte Treibhausgas-Produzent der Welt seine Treibhausgas-Emissionen um 37 Prozent unter das Niveau von 2005 senken. Und Brasilien könnte eines der Länder sein, die ihre Ziele auch erreichen. Als eines der wenigen Schwellenländer konnte Brasilien seinen Ausstoß im vergangenen Jahr senken: 2,3 Prozent betrug der Rückgang. 2017 stieß Brasilien 2071 Milliarden Tonnen CO2 aus.

          Tjerk Brühwiller

          Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          Der Rückgang ist fast ausschließlich auf die geringere Abholzung am Amazonas zurückzuführen. Die Zerstörung von Waldflächen im Amazonas-Regenwald ging 2017 um rund 12 Prozent zurück. Das sagt einiges über die Bedeutung des Waldes auf der Emissions-Rechnung Brasiliens aus.

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