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Forschungscampus : Bosch investiert Millionen in Künstliche Intelligenz

Forschungscampus von Bosch in Renningen, Baden-Württemberg Bild: dpa

Das Industrieunternehmen baut seine Aktivitäten im Tübinger Cyber Valley aus, um eine führende Stellung auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz zu erreichen.

          Bosch baut seine Aktivitäten im Bereich künstliche Intelligenz erheblich aus. In Tübingen plant der Technologiekonzern den „Bosch AI Campus“ zu bauen. Rund 700 Experten sollen dort an anwendungsbezogener Künstlicher Intelligenz arbeiten. „Bosch hat das Ziel, bei der Forschung an industrieller KI zur Weltspitze zu gehören.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Mit dem Bosch AI Campus werden wir diesem Ziel einen weiteren Schritt näher kommen“, kommentiert der für Forschung und Digitalisierung zuständige Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle den Vorstoß des Traditionsunternehmens im Cyber Valley, jener im Jahr 2016 gestarteten Agglomeration von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Großraum Stuttgart-Tübingen.

          Bosch investiert in den AI Campus 35 Millionen Euro, hat aber zudem längst zahlreiche andere Aktivitäten im Cyber Valley, darunter eine Stiftungsprofessor in Tübingen sowie zwei „Industry on Campus“-Professuren, mit denen die Universität Experten aus dem industriellen Umfeld praxisnah in Forschung und Lehre einbindet, beispielsweise zur Forschung an Vorausschauender Diagnose.

          Der Bosch AI Campus, der auf einem 12.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet werden und Ende 2022 in Betrieb gehen soll, wird neben Büros und Laboren auch Flächen für Start-ups und externe Forschungsgruppen bieten und teilweise auch öffentlich zugänglich sein.

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