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Blick nach China : Was ist los bei C&A?

  • -Aktualisiert am

Wie erobert man das Reich der Mitte? Bild: EPA

Der Modehändler steht in Europa unter Druck. Für Ausgleich müssen die schnelle Expansion in China und der Aufbau des Digitalgeschäfts sorgen – aber ohne fremde Hilfe ist das kaum zu schaffen.

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          Die Suche nach industriellen Partnern für die Expansion in China läuft beim Modehändler C&A auf Hochtouren. Am Geschäftssitz der Cofra-Holding im schweizerischen Zug geben sich die Unterhändler von Investoren aus Fernost die Klinke in die Hand. Darunter sind die Vertreter großer Mischkonzerne ebenso wie branchenfremde Finanziers oder Lizenzvermarkter westlicher Sport- und Modemarken zu finden. Die Entscheidung, mit wem über die Details der Strategie konkret verhandelt wird, soll in Kürze fallen.

          Ulrich Friese

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Grund für den Auftrieb in der ansonsten eher beschaulichen Region ist der Umstand, dass die Eigentümer der traditionsreichen Handelskette das Unternehmen dringend umbauen und für künftiges Wachstum in Asien neu ausrichten müssen. Ein Kraftakt, der in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro verschlingen wird und schon allein deshalb nicht im Alleingang zu schaffen ist.

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