https://www.faz.net/-gqe-94xb5

Kryptowährung : Bitcoin-Kurs durchbricht 20.000-Dollar-Marke

  • Aktualisiert am

Bitcoin fasziniert Menschen in vielen Teilen der Welt: Bitcoin-Geldautomat in Japan. Bild: AP

Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin eilt von Rekord zu Rekord. Am Sonntagmittag durchbrach er kurzfristig die 20.000-Dollar-Marke. Kurz vor dem Start weiterer Bitcoin-Futures.

          Die Kryptowährung Bitcoin verzeichnet einen Höhenflug nach dem anderen. Am Sonntagmittag stieg der Kurs vorübergehend höher als 20.000-Dollar, wie der Plattform Coinmarketcap zu entnehmen war. Später am Sonntag fiel der Kurs aber wieder unter diese Marke.

          Insgesamt hat sich die Kryptowährung im vergangenen Monat stark verteuert. Auch übers Jahr betrachtet kennt Bitcoin - abgesehen von zwischenzeitlichen Kursstürzen, die aber immer schnell wieder aufgeholt wurden - nur einen Trend: nach oben. Anfang des Jahres stand der Bitcoin noch bei einem Wert von nur 1000 Dollar. Kritiker warnen vor einer Blase, die bald spektakulär platzen könnte.

          Vergangene Woche hatte die Internetwährung ihr Debüt an einer wichtigen Börse hingelegt: Die Chicagoer Optionsbörse Cboe bot am Sonntag erste Terminkontrakte (Futures) für die Kryptowährung an.

          Debüt bei CME steht kurz bevor

          Auch der amerikanische Börsenbetreiber CME Group steht unmittelbar davor, Bitcoin-Futures-Kontrakte anzubieten - genauer gesagt: Am morgigen Montag wird es so weit sein. Dieser Schritt wird Anlegern ermöglichen, auf die bekannteste Krypto-Währung der Welt größere Spekulationen zu tätigen. CME ist der größte Börsenbetreiber der Welt. Die Aufsicht obliegt der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).

          Der Bitcoin war 2009 auch als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden, um eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung zu erschaffen. Befürworter argumentieren, dass Bitcoin vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiver werden könnten.

          Erst am Freitag hatten sich Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete auf strengere Regeln für Plattformen geeinigt, auf denen Bitcoin und andere virtuelle Währungen gehandelt werden. Damit sollten Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschwert werden. Die Vereinbarung ist Teil eines größeren Pakets von Maßnahmen gegen Finanzverbrechen und Steuerhinterziehung.

          Wie lange geht der Höhenflug der Kryptowährung noch weiter? Auf unserer Prognosebörse FAZ.NET-Orakel können Sie zeigen, wie gut Sie die Entwicklung des Bitcoin-Kurses prognostizieren können - und mit etwas Glück attraktive Preise gewinnen.

          Weitere Themen

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Topmeldungen

          Nach einem ungeregelten Brexit im Oktober könnte Joghurt wegen der erschwerten Einfuhrbedingungen und der möglichen Knappheit Seltenheitswert haben.

          Ungeregelter Brexit : Wenn der Joghurt zum Luxus wird

          Wenn Joghurt zum Luxusgut wird. Das könnte dem Vereinigten Königreich tatsächlich bei einem ungeregeltem Brexit am 31. Oktober passieren. Besonders die britische Milchindustrie fürchtet sich vor kommenden Engpässen.
          Mit virtueller Realität direkt ins Herz der Immigranten – Iñárritus Sechseinhalb-Minuten-Installation in Cannes.

          Künstliches Herz : Organ aus dem 3D-Drucker

          Forscher konstruieren eine künstliche Herzkammer und Muskelzellen, die synchron schlagen. Noch fehlt Entscheidendes, damit Ersatzorgane aus dem 3D-Drucker entstehen können.
          Finanzminister Olaf Scholz hat sich gegen das von Wirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Konzept zur vollständigen Abschaffung des Solis ausgesprochen.

          Finanzminister : Scholz gegen komplette Soli-Abschaffung

          Finanzminister Olaf Scholz kritisiert das von Wirtschaftsminister Altmaier vorgelegte Konzept zur vollständigen Soli-Abschaffung als „Steuersenkung für Millionäre“. Der SPD-Politiker möchte vorerst nur 90 Prozent der Steuerzahler entlasten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.