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Bidens Wirtschaftspolitik : Mit Trump-Rhetorik gegen Trump

Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Joe Biden Bild: AP

Präsidentschaftskandidat Biden skizziert sein Wirtschaftsprogramm: Wie sein Rivale will er mit Protektionismus begeistern – und er verschärft seinen Anti-Wall-Street-Populismus.

          3 Min.

          Der demokratische Politiker Joe Biden will, falls er die Präsidentschaftswahlen im November gewinnt, mit einem 400 Milliarden Dollar schweren Infrastrukturprogramm die industrielle Basis der Vereinigten Staaten revitalisieren. Mit dem Geld des Vierjahresprogramms sollen Güter und Dienstleistungen gekauft werden, die in den Vereinigten Staaten her- oder bereitgestellt werden. „Wenn die Bundesregierung Geld des Steuerzahlers ausgibt, sollten wir es nutzen, um amerikanische Produkte zu kaufen und amerikanische Arbeitsplätze zu stützen“, sagte der Politiker. Weitere 300 Milliarden Dollar fließen nach Bidens Plan in Forschung und Entwicklung. Unterm Strich sollen so fünf Millionen gut entlohnte Arbeitsplätze entstehen.

          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Biden attackiert mit seinem „Buy American“-Vorstoß die „America First“-Politik des Präsidenten Donald Trump, die diesem Zuspruch unter Arbeitern in den wahlentscheidenden Bundesstaaten verschafft hatte. Biden ist der einzig verbliebene ernsthafte Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei.

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