Verteidigung :
Bewerberzahlen für freiwilligen Wehrdienst brechen ein

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Immer weniger junge Menschen reizt der freiwillige Dienst an der Waffe.
Junge Menschen haben immer weniger Interesse einen freiwilligen Wehrdienst abzuleisten. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Bewerbungen um mehr als 15 Prozent.

Sechs Jahre nach Aussetzung der Wehrpflicht melden sich immer weniger Menschen zum freiwilligen Wehrdienst. Bis Ende August bewarben sich in diesem Jahr 10.105 Männer und Frauen für diesen Dienst an der Waffe, ein Rückgang von mehr als 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.

Die Personalgewinnung bleibe vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine große Herausforderung, sagte eine Sprecherin. Freiwillige Wehrdienstleistende verpflichten sich bis zu 23 Monate. Im Unterschied zu Zeitsoldaten werden sie nicht vereidigt.

Insgesamt bleibe die Bewerberzahl in 2017 konstant hoch. Die Bewerbungen für eine Laufbahn als Zeitsoldat seien im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, um knapp drei Prozent auf rund 33 400. „Dies bestätigt, dass die Bundeswehr ein attraktiver Arbeitgeber ist“, teilt das Verteidigungsministerium ein.