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Problem Demografie : Altes China

Rentner in Peking Bild: AP

Die jahrzehntelange Ein-Kind-Politik gefährdet den weiteren Aufstieg des Landes. Schon lange überlegt Peking, wie die Versorgung der Älteren gelingen kann.

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          Als Chinas Regierung jüngst bekannt gab, dass die Bevölkerung in den vergangenen zehn Jahren kaum gewachsen ist, schlugen die Wellen beiderseits des Pazifiks hoch. Der kraftstrotzende Aufsteiger, dessen Wirtschaft selbst im Jahr der Pandemie gewachsen war, sei angesichts des demographischen Wandels ein „Papierdrache“, titelten amerikanische Medien. Das Pekinger Außenministerium entgegnete wütend, China habe immer noch mehr Menschen als die Vereinigten Staaten und Europa zusammen.

          Warum Chinas Bevölkerungsentwicklung große Gefühle auslöst, erklärt ein Blick auf die Statistik. Rund drei Jahrzehnte, nachdem die Kommunistische Partei mit der Einführung der Ein-Kind-Politik die Verelendung der Massen verhindern wollte, liegt die Geburtenrate in China bei 1,2. In Deutschland beträgt die Zahl der Kinder, die eine Frau im Durchschnitt im Laufe ihres Lebens bekommt, 1,5. In Amerika ist die Rate im vergangenen Jahr auf 1,6 gesunken.

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