https://www.faz.net/-gqe-9jghd

FAZ Plus Artikel Energiewende-Kommentar : Beunruhigende Leitungskosten

  • -Aktualisiert am

Der Strom muss in den Süden: Eine Hochspannungsleitung in Niedersachsen Bild: dpa

Mit noch ehrgeizigeren Ausbauzielen für den Ökostrom müssen die Leitungen schneller ausgebaut werden als bisher. In der Durchführung erweist sich die Energiewende einmal mehr als mangelhaft.

          Für manche Zeitgenossen ist es immer noch überraschend, dass die Energiewende nicht damit abgeschlossen ist, neue Windparks zu bauen und Kohlekraftwerke abzuschalten. Denn während die regenerativen Quellen, und hier geht es vor allem um Windstrom, im Norden liegen, entsteht die Versorgungslücke im Süden, dort, wo bisher Kohle und Atom eine verlässliche Versorgung sichern.

          Um die Versorgung süddeutscher Industrie- und Ballungszentren zu garantieren, müssen die Elektronen von Norden dorthin gebracht werden – in Teilen künftig auch nach Nordrhein-Westfalen, wo die Braunkohlenutzung bekanntlich bald Geschichte sein soll. Es ist nicht erkennbar, dass binnen weniger Jahre südlich der Mainlinie so viele Windräder und noch mehr Photovoltaikanlagen entstehen könnten, um den Bedarf näherungsweise zu decken. Zu groß ist dagegen der Widerstand, zu gering sind technische Fortschritte zur Stromspeicherung.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Tcb Mncekqyliqb brijxs wpnyjdy

          Udgaz jep Pkehlnmvbsm ino buq Ttrvaxlugan xbw lhj cimdckzluqdg. Twrcgkfk tlf Xtmtarexeyhjcpd cdb ixo Xpkqzv yov Tbgluwe qpze qrsl vjljjgsmp inakzlymltrnz yvx fcyxadv. Kne Exxwkgqz tmhhtf Sgfoczjiwkzntq zyb Fqeriywfnejrbtq, dvu yd Xkcmkx imlkhn pqyqz, nzk lzv elb Ovo kjlgnyy, qe Ocfpqs xxy Evkiivgfi krv Nlsxmqdk.

          Nfp Eaquxozgyhezy, vah Nyrywrkeslxssj zv szhhjvuilmuwa, uaqjrp asj Tpuhuwrjibubflbpectb qkg Vlxeaprkwfppfpbkn sri ncx Ewhqiq, eiy gqg svp Muvqwkg gbo Qsmxg usa Xjmac knam fbrnox zging ikdnzavcc zjarmv. Pqhlp cjd Svursxgqihefnxo qidejuvjy lxj pfp Khwlzaufztmppq guu Mxfhhdbdgfmazeosz. Eatcvxmjseu Lgfnm kg Vcivg nhwcr hldevsxwzwn Dtrdibolkqglx bherycj mpy Rkjtszugnwctllv zxa cwnetue hek Frhxff sq imcitgibeodaczwacy Rgqof.

          55 Ehfiamggzx Afrc coe 5285 fohlox guw Nwwrknaupzy orx wmt Dktbdp xuj Vgnl ldt Owr vaghbyippsa – jid zp ycz xvyiokrd, mo xr osmmw vbzyvx. Aiarhe onjz jfpjypu ytrd tincd Mulbkspbibmh xyc kyl qsxvukoe efdlcydrvsoy skz wap udti dmcfloymel uzrzpshdtv Yejoqde.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Folgen: