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Besserer Radverkehr : Radwege allein reichen nicht

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In der Karlsruher Innenstadt fährt ein Radfahrer auf einem Fahrradstreifen. Bild: dpa

Radfahrer fordern immer selbstbewusster ihren Raum ein – und die Politik reagiert. Doch der Platz auf den Straßen ist begrenzt. Die Bedingungen für Radfahrer werden sich nicht ohne Konflikte verbessern lassen.

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          Der Berliner Bergmannkiez hat seine autofreundlichen Tage bald hinter sich. Einbahnstraße, Durchfahrt verboten: Die Bezirksverwaltung lässt Schilder aufstellen, die Autofahrer daran hindern sollen, das Quartier zu durchqueren. Bis 2025 sollen auf der Bergmannstraße, die das Viertel durchzieht, nur noch auf einem kurzen Abschnitt Autos erlaubt sein. Außerdem werden Tempo-20-Zonen eingerichtet und der Lieferverkehr stark eingeschränkt: Paketdienste etwa sollen dann nur noch zwischen 6 und 11 Uhr die Bergmannstraße befahren.

          „Die Situation für Autofahrer wird erschwert, das leugnen wir nicht“, sagt Ragnhild Sorensen. Sie ist Sprecherin der Initiative Changing Cities, die in einer ihrer Kampagnen „Kiezblocks“ fördert. Das sind Berliner Quartiere, in denen die Bewohner Pläne für die Verkehrsberuhigung selbst entwickeln und sich gegenüber der Bezirksregierung dafür einsetzen. Es gebe schon immer laute Stimmen dagegen, wenn es darum gehe, den Autoverkehr einzuschränken, sagt Sorensen, aber wenig wirklich starken Widerstand. „Nur 350 von 1000 Leuten haben in Berlin ein Auto, das ist eben eine klare Minderheit“, sagt Sorensen.

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