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FAZ Plus Artikel Berlins Bürgermeister : Was halten Sie von Enteignungen, Herr Müller?

  • -Aktualisiert am

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin bei einer Pressekonferenz im Januar in Berlin Bild: dpa

In Berlin tobt ein Streit über die mögliche Enteignung großer Wohnungsunternehmen. Im F.A.Z.-Gespräch bezieht Bürgermeister Michael Müller klar Stellung – und zeigt Sympathie für eine andere Idee gegen steigende Mieten.

          In der aufgeheizten Debatte über die mögliche Enteignung großer Wohnungsunternehmen in Berlin meldet sich nun auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) zu Wort. „Ich sehe die Initiative ,Deutsche Wohnen enteignen‘ sehr kritisch“, sagte Müller im Gespräch mit der F.A.Z. „Das ist nicht mein Weg und nicht meine Politik. Diskussionen wie diese helfen den Mieterinnen und Mietern jetzt überhaupt nicht.“ Müller hatte sich in den vergangenen Wochen mit Äußerungen zu dem Thema zurückgehalten, was bundesweit Fragen aufwarf, ob die Berliner Politik zur Planwirtschaft aus DDR-Zeiten zurückkehren will.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Von April an will die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, ein Bündnis von Bürgern und Lokalpolitikern vor allem aus dem Osten der Hauptstadt, Unterschriften für einen Volksentscheid sammeln. Es geht darum, ob der Senat Unternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen enteignen sollte. Von den insgesamt zwei Millionen Wohnungen in Berlin gehören rund 200.000 zu solchen Unternehmen. Vor allem der börsennotierte Konzern Deutsche Wohnen wird in Berlin kritisch gesehen, er ist mit rund 115.000 Wohnungen der größte private Vermieter in der Stadt. Immer wieder kommt es zu Streit über Modernisierungen und die damit verbundenen Mieterhöhungen. In den vergangenen Wochen stellte sich vor allem die Linkspartei, mit der Müller zusammen mit den Grünen regiert, hinter die Enteignungsinitiative.

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