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Kann die Hafenstadt Hamburg eine Automesse ausrichten? Bild: dpa

Berlin, München oder Hamburg? : Der Dreikampf um die Automesse

Die Hafenstadt Hamburg ist Deutschlands Testlabor für die Mobilität der Zukunft. Reicht das, um Berlin und München als Standort für die IAA 2021 auszustechen? Stimmen Sie ab!

          5 Min.

          Die größte Autoshow der Welt sucht eine neue Heimat. Frankfurt, Austragungsort über sieben Jahrzehnte, ist raus. Drei Kandidaten haben es in die zweite Runde geschafft: Berlin, Hamburg und München. Diese drei machen unter sich aus, wo jene Branche, die „Deutschland zum Exportweltmeister macht“ (O-Ton Verkehrsminister Andreas Scheuer), künftig ihre Muskeln zeigt. Die Verhandlungen darüber führt die „liebe Hildegard“ (wieder O-Ton Scheuer).

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Gemeint ist Hildegard Müller, ehemals CDU-Staatsministerin im Kanzleramt, zuletzt Vorstand beim Energiekonzern Innogy und seit dem gestrigen Samstag offiziell oberste Autolobbyistin im Land, korrekt: Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Dort startet sie gleich mit einem Härtetest. Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) ist nicht nur ein Symbol erster Güte, sie nährt vor allem auch den Verband. Ohne IAA kein VDA. Der Lobby-Club finanziert sich zu wesentlichen Teilen mit dem Geld, das er mit der Messe einnimmt. Die IAA ist das einzige Profitcenter der Organisation, sonst fließen nur die Beiträge der Mitglieder. Und die sind um jeden Cent froh, den sie nicht überweisen müssen. Hildegard Müller ist also gefordert, die Sache eilt, und in allen bisherigen Gesprächen mit den Städten wurde das Finanzielle ausgespart.

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