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Umstrittener Mietendeckel : Berlin will Miete jetzt an Einkommen koppeln

Mietparadies? Blick aus Neukölln auf die „Skyline“ von Berlin. Bild: Jens Gyarmaty

Die Berliner Bausenatorin möchte moderate Mieterhöhungen doch erlauben. An anderer Stelle schärft sie ihren Plan allerdings nach.

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          Nach der Kritik der vergangenen Tage entschärft die Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher die Pläne für ihren umstrittenen Mietendeckel. So sollen die Mieten jetzt nicht mehr gänzlich für fünf Jahre auf dem heutigen Niveau eingefroren werden, sondern „atmen“, wie die Linken-Politikerin am Freitag ankündigte.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Mieterhöhungen im Rahmen der Inflationsrate sollen demnach erlaubt bleiben, allerdings nur bis zu der neuen Mietobergrenze, die Lompscher festlegen will. Diese soll sich statt wie ursprünglich geplant von 3,42 Euro bis 7,97 Euro nun in einem Korridor von 5,95 Euro bis 9,80 Euro je Quadratmeter Kaltmiete bewegen, abhängig vom Alter des Wohngebäudes. Gab es in den vergangenen 15 Jahren eine Modernisierung, soll ein Zuschlag von bis zu 1,40 Euro je Quadratmeter erlaubt sein. Basis für die Obergrenze ist der Mietspiegel von 2013, nicht wie zuvor vorgesehen der für 2011.

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