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Berichte über Einigung : Foxconn darf Sharp nun doch übernehmen

  • Aktualisiert am

Terry Gou, Gründer und Chef von Foxconn und einer der reichsten Männer Taiwans Bild: Reuters

Japans Traditionsunternehmen lässt sich von einer iPhone-Schmiede aus Taiwan schlucken: Ein symbolträchtiges Geschäft.

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          Nach mehreren Anläufen will der taiwanische Apple-Zulieferer Foxconn Medien zufolge in der kommenden Woche die Übernahme des angeschlagenen japanischen Elektronikkonzerns Sharp besiegeln. Die Vereinbarung solle am Donnerstag unterzeichnet werden, berichtete am Samstag unter anderem die Zeitung „Nihon Keizai Shimbun“.

          Beide Seiten hätten sich auf eine niedrigere Kaufsumme geeinigt. Eine Stellungnahme von Sharp oder Foxconn lag zunächst nicht vor.

          Ursprünglich sollte das Geschäft Ende Februar über die Bühne gehen. In letzter Minute war jedoch bekannt geworden, dass Sharps Fehlbetrag im Geschäftsjahr zu Ende März höher ausfallen wird als zunächst erwartet. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte von mit der Sache vertrauten Personen erfahren, Foxconn wollte die ursprünglich vorgesehene Summe von umgerechnet knapp 3,9 Milliarden Euro (489 Milliarden Yen) deswegen um etwa 795 Millionen Euro reduzieren.

          Übernahmen japanischer Unternehmen durch ausländische Konzerne sind selten. Foxconns Bieterwettkampf mit einem vom japanischen Staat gestützten Fonds galt als Symbol für die wirtschaftliche Offenheit Japans unter der Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe.

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