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Beliebteste Anlageziele : Die Rolle Frankfurts wächst

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Beliebteste Anlageziele von Immobilieninvestoren: Durch den Brexit könnte Frankfurt in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Bild: Victor Hedwig

Globale Immobilienanleger setzen auf Frankfurt, München und Berlin. Mit Blick auf den Brexit könnte vor allem die Metropole am Main in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

          Frankfurt, München und Berlin zählen zu den weltweit zehn beliebtesten Anlagezielen ausländischer Immobilieninvestoren. Frankfurt belegt in einem globalen Ranking Platz fünf hinter den Weltstädten London, Paris, New York und Shanghai. Das ergab eine Analyse des Immobilienspezialisten JLL. Demnach flossen im Jahr 2018 rund 4,46 Milliarden Dollar (3,92 Mrd. Euro) grenzüberschreitender Gelder in Frankfurter Immobilien – ein starkes Plus von 77 Prozent binnen Jahresfrist. Auf Platz acht folgt München mit einem Volumen von gut drei Milliarden Euro knapp vor Berlin.

          Die Deals großer Investoren gelten als ein Grund, warum die Immobilienpreise in deutschen Städten stark steigen und sich die Wohnungsknappheit verschärft. Indes kaufen sie in der Regel große Objekte oder ganze Wohnungsbestände und konkurrieren nicht mit privaten Käufern.

          Die Finanzstadt Frankfurt steht hoch in der Gunst ausländischer Anleger, auch weil sie als Brexit-Gewinner gilt: Banken verlegen Jobs aus London an den Main. Der Abstand zum Spitzenreiter London im Ranking ist aber groß: In der britischen Hauptstadt flossen bei grenzüberschreitenden Deals 23 Milliarden Dollar in Immobilien.

          Unter ausländischen Immobilienanlegern allgemein stehen demnach Käufer aus Singapur oben vor solchen aus den USA, Frankreich und Großbritannien. Bei grenzüberschreitenden Investments aus China gab es einen starken Rückgang: Sie sanken 2018 um 84 Prozent. Grund seien staatliche Kapitalkontrollen und strengere Vorschriften bei Immobilienkäufen im Ausland. Die Investments asiatischer Immobilienanleger in Deutschland seien insgesamt um fast die Hälfte (47 Prozent) gesunken, hieß es weiter.

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