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Neue Boeing 777 : Faltbare Flügelspitzen

  • Aktualisiert am

Ein Modell der neuen Boeing 777x. Bild: AP

Mit mehr Spannweite zu weniger Treibstoffverbrauch: Ist Sydney bald ohne Zwischenlandung erreichbar?

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          Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat faltbare Flügelspitzen an Boeings neuem Langstreckenmodell 777X genehmigt. Sind die „folding wingtips“ voll ausgeklappt, addieren sie weitere sieben Meter zur Spannweite des Flugzeugs, was den Treibstoffverbrauch reduzieren soll. Ausgeklappt hat die neue 777 dann eine Flügelspanne von 72 Metern, mit eingeklappten Flügelspitzen sind es nur 65 Meter. In diesem Zustand soll das Flugzeug leichter auf Flughäfen rangieren können. Die neue 777 soll das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug der Welt werden und in zwei Versionen zwischen 350 und 425 Sitzplätze haben.

          Sicherheitssysteme notwendig

          Wie mehrere Fachmedien berichteten, machte die FAA zur Auflage, dass die Maschinen mehrere Warnsysteme haben müssen, die sicherstellen, dass die Flügelspitzen beim Start voll ausgefahren sind. Außerdem müssen sie am Boden Windböen von bis zu 120 Stundenkilometern standhalten.

          Ziel von Boeing ist es, mit der 777X ein Flugzeug zu bauen, das auch Ultra-Langstrecken wie Frankfurt-Sydney ohne Zwischenlandung fliegen kann. Die Lufthansa gehört zu den ersten Kunden. Die deutsche Fluglinie kündigte an, 34 neue 777 zu kaufen.

          Laut Listenpreisen kosten die zwei Versionen der 777X pro Stück 360,5 und 388,7 Millionen Dollar. In der Luftfahrt sind jedoch hohe zweistellige Rabatte durchaus üblich. Das Flugzeug befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll ab 2020 ausgeliefert werden.

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