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Planungsstau : Bauunternehmen wünschen sich Gesetze zur Schienen-Planung

Ein Güterzug fährt auf dem Gelände der DB Cargo AG. Bild: dpa

Angela Merkel will eine „Planung per Gesetz“ für wichtige Einzelprojekte auf den Weg bringen. Die Bauwirtschaft unterstützt dieses Vorhaben, denn nur so könnten zusätzliche Kapazitäten im Schienennetz schnell genug entstehen.

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          Die Deutsche Bahn kann den hohen Erwartungen der Politik im Klimawandel nur gerecht werden, wenn sich die Planungs- und Vergabebedingungen erheblich ändern. Davon ist die Bauwirtschaft fest überzeugt. Die Branche heißt deshalb die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gut, angesichts der langwierigen Planungsverfahren in Deutschland eine „Planung per Gesetz“ für wichtige Einzelprojekte auf den Weg zu bringen.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          „So wie die Bahn im Moment baut, wird es nicht gelingen, bis 2030 rund 156 Milliarden Euro auszugeben – jedes Jahr fast dreimal so viel für heute“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), Felix Pakleppa, der F.A.Z. in Berlin. Dauerten Planungs- und Genehmigungsverfahren weiterhin zehn bis fünfzehn Jahre, könnten zusätzliche Kapazitäten im Schienennetz nicht schnell genug entstehen.

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