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Bauindustrie-Chef im Interview : „Wir können eine Autobahnbrücke in zwei Jahren bauen“

Bagger räumen den Schutt im Bereich der ehemaligen Salzbachtalbrücke weg. Bild: dpa

Dass wichtige Verkehrsprojekte in Deutschland so lange dauern, liege nicht an der Bauindustrie, sagt Hauptverbandspräsident Peter Hübner. Manche Verzögerungen hält er für „unerträglich“.

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          Herr Hübner, wenn Sie heute ein Brücke bauen, wie lange hält die?

          Bernd Freytag
          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.
          Julia Löhr
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Achtzig Jahre.

          Genau 80?

          Nein, die tatsächliche Lebensdauer hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Aber achtzig Jahre garantieren wir. Wenn die Brücke gepflegt wird, kann sie auch noch deutlich länger halten.

          Die Salzbachtalbrücke über der A66 oder die marode Talbrücke Rahmede waren keine sechzig Jahre alt. Die meisten Brücken, die jetzt im Eiltempo saniert werden müssen, wurden erst in den Siebziger Jahren gebaut.

          Damals wurden Brücken leider hyperoptimiert. Die Betondeckung auf dem Stahl war viel zu gering. Der Stahl ist dann auch schnell gerostet. Das würde man heute ganz anders bauen. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, dass der Verkehr erheblich zugenommen hat und sich die Länder nicht ordentlich um das Eigentum des Bundes gekümmert haben.

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