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Vorläufige Bilanz : Spargel- und Erdbeerenernte fällt schwächer aus

  • Aktualisiert am

Im Vergleich zum Vorjahr wurden acht Prozent weniger des Edelgemüses gestochen - und das bei einer fast unveränderten Anbaufläche. Bild: dpa

Acht Prozent weniger Spargel und Erdbeeren haben die deutschen Bauern in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 geerntet. Immerhin beim Spargel ist der Trend aber positiv.

          Deutschlands Bauern haben in diesem Jahr weniger Spargel und Erdbeeren geerntet als 2018. Zwar lag die Spargelernte nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamtes um gut zwei Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr wurden jedoch acht Prozent weniger des Edelgemüses gestochen – und das bei einer fast unveränderten Anbaufläche. Dennoch bleibt der positive Trend beim Spargelanbau in Deutschland erkennbar.

          Die Menge an Erdbeeren aus dem Freiland dürfte nach Berechnungen der Statistiker deutschlandweit bei rund 108.700 Tonnen landen. Das wären gut acht Prozent weniger als im Jahr 2018. Die süßen Früchte wurden auf einer Fläche von 11.400 Hektar angebaut, eine Verkleinerung um neun Prozent. Fast die Hälfte der bundesweiten Erdbeerernte kommt aus den Ländern Niedersachsen (27.800 Tonnen) und Nordrhein-Westfalen (25.400 Tonnen). Die beiden Bundesländer sind auch beim Spargel führend: In Niedersachsen wurden in diesem Jahr 27.500 Tonnen Spargel gestochen, in Nordrhein-Westfalen 20.500 Tonnen. Aber auch hier waren Rückgänge zu verzeichnen.

          Sachsen und Mecklenburg Vorpommern schnitten mit 800 beziehungsweise 900 Tonnen dabei am Schlechtesten bei der Spargelernte ab, bei der Erdbeerente waren die Bundesländer mit den schlechtesten Erträgen dagegen Sachsen-Anhalt und Thüringen mit jeweils 800 Tonnen Erdbeeren. Die endgültigen Ergebnisse, die die Landwirte im Herbst melden, fallen nach Erfahrung des Bundesamtes üblicherweise etwas höher aus als die nun erhobenen Erntemengen.

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