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Chemieindustrie : BASF will nach Gewinnsprung noch mehr

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Der Chemiekonzern BASF will weiter zulegen. Bild: dpa

BASF hatte schon mit den vorläufigen Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr die Erwartungen übertroffen. In einigen Sparten ging das Geschäft jedoch zurück.

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          Nach einem deutlichem Gewinnplus im vergangenen Jahr geht BASF für 2018 von weiteren Zuwächsen aus. Der Chemiekonzern sei gut ins Jahr gestartet, sagte Vorstandschef Kurt Bock an diesem Dienstag in Ludwigshafen. „Außerdem haben wir wichtige Weichen für die personelle und strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt.“ Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen soll 2018 leicht über dem Vorjahresniveau liegen, darunter versteht der Vorstand einen Anstieg um bis zu zehn Prozent.

          Dazu beitragen sollen vor allem die Geschäfte mit Spezialchemikalien, die im vergangenen Jahr deutlich Federn lassen mussten, sowie die Öl- und Gassparte. Im Basischemiegeschäft dagegen rechnet BASF nach dem Ergebnissprung 2017 mit einem deutlichen Rückgang.

          Neues Unternehmen soll an die Börse

          Bock übergibt nach rund sieben Jahren an der Unternehmensspitze das Ruder mit Ablauf der Hauptversammlung am 4. Mai an Vizechef Martin Brudermüller. Der gebürtige Ostwestfale, der lange auch Finanzchef bei BASF war, hatte zuletzt den Kauf von Teilen des Landwirtschaftgeschäfts von Bayer für fast sechs Milliarden Euro angekündigt.

          Die Ludwigshafener, die bereits Pflanzenschutzmittel herstellen, steigen damit auch ins Saatgutgeschäft ein. Der Konzern will außerdem seine Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Rivalen Dea zusammenschließen. Mittelfristig soll dieses Gemeinschaftsunternehmen an die Börse gebracht werden.

          BASF

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          BASF hatte schon im Januar vorläufige Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht, die deutlich besser als von Analysten erwartet ausfielen. 2017 war der Umsatz um zwölf Prozent auf 64,5 Milliarden Euro gestiegen. In diesem Jahr soll er um bis zu fünf Prozent zulegen.

          Der bereinigte operative Gewinn erhöhte sich um fast ein Drittel auf 8,3 Milliarden, wozu vor allem das florierende Geschäft mit Basischemikalien sowie die Erholung im Öl- und Gasgeschäft beitrugen. Dagegen ging das Ergebnis bei Spezialchemikalien deutlich zurück. Die Aktionäre sollen eine zehn Cent höhere Dividende von 3,10 Euro je Aktie erhalten.

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