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Banken : "Zahl der Sparkassen wird drastisch sinken"

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Er erwarte einen Rückgang von derzeit rund 540 Instituten auf 350, sagte Manfred Zaß, Vorstandsvorsitzender der DGZ Deka-Bank, der FAZ.

          Die Zahl der Sparkassen in Deutschland wird sich nach Branchenschätzungen in den kommenden drei Jahren um rund ein Drittel verringern. Er erwarte einen Rückgang von derzeit rund 540 Instituten auf 350, sagte Manfred Zaß, Vorstandsvorsitzender der gleichfalls öffentlich-rechtlichen DGZ Deka-Bank, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe).

          Grundsätzlich sei er für die Markposition der Sparkassen aber zuversichtlich. „Wer 50 Millionen Kunden hat und 134 Millionen Konten, der kann nicht so ohne weiteres aus dem Markt gedrängt werden.“ Nach Angaben des Sparkassen- und Giroverbandes betreiben die Sparkassen in Deutschland rund 18 000 Geschäftsstellen und beschäftigen mehr als 280 000 Mitarbeiter. Gemessen an der Bilanzsumme liegt der Marktanteil bei mehr als 36 Prozent.

          Dem Bankfachmann zufolge besteht grundsätzlich auch in anderen Teilen des öffentlich-rechtlichen Finanzsektors die Möglichkeit zur Zentralisierung, zum Beispiel bei den Landesbanken und den Bausparkassen. Da das Sparkassenrecht jedoch Landesrecht sei, gestalte sich eine Konsolidierung in diesen Bereichen schwierig. Nach Angaben des Sparkassen- und Giroverbandes betreiben die Sparkassen in Deutschland rund 18.000 Geschäftsstellen und beschäftigen mehr als 280.000 Mitarbeiter. Gemessen an der Bilanzsumme liegt der Marktanteil bei mehr als 36 Prozent.

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