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Kapitalmarkt : Norwegens Roboterfirma AutoStore bei Börsengang gut 12 Milliarden Dollar wert

  • Aktualisiert am

Norwegens Börse: Oslo Stock Exchange Bild: Reuters

Die größte Aktienemission in dem skandinavischen Land seit 20 Jahren startet erfolgreich am Markt. Der Kurs der Aktie legt deutlich zu. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Deutsche Lufthansa und Gucci.

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          Die norwegische Roboterfirma AutoStore ist bei ihrem Börsendebüt in Oslo mit mehr als 12 Milliarden Dollar bewertet worden. Zur Eröffnung am Mittwoch sprangen die Aktien gut 11 Prozent auf 34,50 Kronen. Der Ausgabepreis hatte 31 Kronen betragen. Damit stemmt AutoStore die größte Neuemission in Norwegen seit 2001, als Statoil - heute unter dem Namen Equinor agierend - an den Aktienmarkt ging. Das vom japanischen Technologieinvestor Softbank und EQT mitfinanzierte Unternehmen will mit den Einnahmen aus dem Börsengang vor allem Schulden abbauen.

          AutoStore wurde 1996 gegründet. Inzwischen werden rund 20.000 Roboter des Unternehmens in mehr als 35 Ländern eingesetzt, um Produkte zu verstauen oder zu holen. Zu den Kunden gehören die Supermarktkette Asda, Gucci und Deutsche Lufthansa. Im April hatte Softbank einen Anteil in Höhe von 40 Prozent an AutoStore für 2,8 Milliarden Dollar erworben. Die Japaner verkauften keine Anteile im Rahmen des Börsengangs. AutoStore setzte im vergangenen Jahr rund 182 Millionen Dollar um. Im laufenden Jahr soll der Umsatz auf etwa 300 Millionen Dollar steigen.

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