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Ende des Verbrenners : So darf die Auto-Revolution nicht enden

Zu den Glanzzeiten des Verbrenners galt die Autowäsche am Samstag als Ritual. Das Wasser wurde mit Muskelkraft gepumpt. Bild: dpa

Bis 2035 soll Schluss sein mit dem Verbrenner. Was heißt das für die Autorepublik Deutschland und für jene Landstriche, die vom alten Antrieb leben?

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          Zwickau, so sieht es jetzt aus, ist die Zukunft. Seit fast 120 Jahren werden in der sächsischen Stadt Autos produziert. Zunächst der Marke Horch, lateinisch: Audi. Angetrieben wurden sie immer von einem Verbrennungsmotor. Bis zum 26. Juni vorigen Jahres das letzte klassische Modell vom Band lief. Seither stellt der VW-Konzern hier nur noch elektrische Modelle her, künftig 330.000 Stück im Jahr. Die 8000 Jobs gelten als sicher.

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
          Maja Brankovic
          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.
          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Geht es nach der EU-Kommission in Brüssel, steht dieser Wandel der ganzen Branche bevor: Vom Jahr 2035 an sollen alle Neuwagen in der Europäischen Union emissionsfrei betrieben werden. Mehr als jedes andere Mitgliedsland ist davon die Bundesrepublik betroffen, mit ihren mehr als 800.000 meist gut bezahlten Beschäftigten bei Autokonzernen und Zulieferern – die ganzen Jobs, die in anderen Branchen daran hängen, noch gar nicht mitgerechnet.

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