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Dank Abwrackprämie : GM stellt wieder ein

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Die Abwrackprämie beschert General Motors einen Absatzsprung Bild: AFP

Wegen höherer Verkaufszahlen will der amerikanische Autobauer General Motors seine Produktion bis Ende des Jahres steigern. Im dritten und vierten Quartal sollen zusätzlich 60.000 Fahrzeuge gebaut werden. 1.350 entlassene Arbeiter werden wieder eingestellt.

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          Der amerikanische Autobauer General Motors schraubt angesichts eines von der Abwrackprämie ausgelösten Verkaufssprungs seine Produktion in diesem Jahr nach oben. Im dritten und vierten Quartal sollen 60.000 Fahrzeuge mehr als geplant montiert werden, wie der Konzern mitteilte. Erreichen will die frühere Opel-Mutter dies durch zusätzliche Überstunden und Sonderschichten in mehreren Werken in Nordamerika. 1.350 zuvor entlassene Arbeiter werden dafür wieder ans Band geschickt.

          Im Jahresverlauf seien weitere Anhebungen der Produktionszahl wahrscheinlich, sagte GM-Verkaufsvorstand Mark LaNeve in einer Telefonkonferenz. Allerdings wird die Produktion selbst mit der nun geplanten Anhebung noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres bleiben.

          Abwrackprämie wird ausgebaut

          Bis Juli hat GM in den Vereinigten Staaten 1,14 Millionen Autos und leichte Nutzfahrzeuge verkauft, 38 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Juli ging der GM-Absatz noch um 19 Prozent zurück, ein schwächerer Rückgang als in den Vormonaten. LaNeve geht davon aus, dass der August zum absatzstärksten Monat des Jahres für GM werden könnte.

          Vor wenigen Tagen erst hatte Rivale Ford wegen des Erfolgs der Abwrackprämie „Cash for Clunkers“ (Bargeld für Rostlauben) seine Produktion angehoben. Die amerikanische Regierung steuert bis zu 4500 Dollar für den Tausch eines alten Wagens in ein umweltfreundlicheres Modell bei. Nachdem zunächst eine Milliarde Dollar zur Verfügung gestellt wurde, hat der Kongress inzwischen ein weiteres Paket in Höhe von zwei Milliarden Dollar genehmigt.

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