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Automobile : VW: Wulff für 40 Stunden

  • Aktualisiert am

Für längeres Arbeiten bei VW: Christian Wulff Bild: dpa

Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff hat sich für ein 40-Studen-Woche bei VW ausgesprochen. Einst wurde der Autokonzern gerühmt für sein Konzept flexibler Arbeitszeiten.

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          Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat die Volkswagen-Arbeiter aufgefordert, länger zu arbeiten. Bleibe es beim derzeitigen Haustarifvertrag, könne der Autohersteller seine 175000 Arbeitsplätze in Deutschland nicht halten. Er plädierte in der "Berliner Zeitung" für eine generelle Rückkehr zur 40-Stunden-Woche.

          Der Vorstoß von Wulff kommt einen Tag nach der Einigung auf ein Sparpaket bei Daimler-Chrysler nicht überraschend, sein Hinweis auf längere Wochenarbeitszeiten dagegen schon. Denn die 40-Stunden-Woche ist bei VW ein Tabu. Personalvorstand Peter Hartz und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Klaus Volkert haben sich auf flexiblere, kürzere Wochenarbeitszeiten, aber längere Lebensarbeitszeiten verständigt.

          Kapazitäten schon jetzt nicht ausgelastet

          Derzeit arbeiten die VW-Beschäftigten in der Produktion pro Woche nur zwischen 28,8 und 35 Stunden. Die Kapazitäten sind nicht ausgelastet, die Werksferien wurden um eine Woche verlängert.

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