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Automobile : Chrysler will mit neuen Modellen Marktanteil fast verdoppeln

  • Aktualisiert am

Hoffnungsträger Chrysler 330C Bild: dpa/dpaweb

Mit mehr als zehn neuen Modellen in den kommenden zwei Jahren will Chrysler seinen Marktanteil in Europa ausbauen. In Deutschland konnte die Daimler-Chrysler-Tochter im ersten Halbjahr gegen den Trend zulegen.

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          Mit fast 16 neuen Modellen in den kommenden zwei Jahren will Chrysler seinen Marktanteil in Europa ausbauen. In Deutschland konnte die Daimler-Chrysler-Tochter im ersten Halbjahr gegen den Trend zulegen.

          In den ersten sechs Monaten verkaufte Chrylser 2,25 Prozent mehr Fahrzeuge der Marken Chrysler und Jeep als im Vorjahr. Bei einem Rückgang des Gesamtmarkts in diesen Zeitraum um 1,32 Prozent zeigte sich Chrysler-Deutschland-Vertriebschef Bernd Hullerum am Montag zufrieden.

          Große Hoffnungen setzt Hullerum in den neuen Chrysler 300 C, der hierzulande Ende Juni auf den Markt gekommen ist. Mit dieser Limousine sei Chrysler sowohl technisch als auch preislich absolut wettbewerbsfähig in seiner Klasse. Als Hauptkonkurrenten sieht Hullerum unter anderem den Volvo S80, den Audi A6, den Jaguar S-Type sowie den 5er BMW.

          Chrysler will in Europa mit zahlreichen neuen Modellen aufwarten

          Im nächsten und übernächsten Jahr will Chrysler Hullerum zufolge 16 neue Modelle vorstellen, von denen die meisten auch in Europa erhältlich sein werden. Wie bereits auf der Detroit Motor Show angekündigt, wird neben den Marken Chrysler und Jeep auch Dodge ab 2006 mit einer internationalen Modellpalette nach Europa kommen.

          Über alle drei Marken wolle Chrysler bis 2007 in Deutschland einen Marktanteil von ein Prozent erreichen, bekräftigte Hullerum frühere Aussagen der amerikanischen Tochter. Aktuell verfügt Chrysler über einen Marktanteil von 0,6 Prozent. Chrysler-Chef Dieter Zetsche zufolge soll Chrysler innerhalb von fünf Jahren seinen Anteil in Europa auf 1,4 Prozent steigern.

          Dank deutlich steigender operativer Ergebnisse bei Chrysler und im Nutzfahrzeuggeschäft hatte sich der Betriebsgewinn bei Daimler-Chrysler zwischen April und Juni auf 2,1 Millionen mehr als verdreifacht. Seine Gewinnprognose für 2004 hatte Daimler-Chrysler daraufhin erhöht.

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