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Automobile : Chrysler schneidet besser ab als erwartet

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          Der angeschlagene Autobauer Chrysler hat das vergangene Jahr offenbar besser abgeschlossen als erwartet. Chrysler-Chef Dieter Zetsche hatte für 2001 einen operativen Verlust von 2,2 bis 2,6 Milliarden Euro geplant. „Wir liegen am besseren Ende“, sagte Zetsche laut Financial Times Deutschland am Rande der Detroit Motor Show.

          Trotz der Flaute auf dem Automarkt in den USA bekräftigte Zetsche den Angaben zufolge, das Chrysler-Ziel, 2002 in die Gewinnzone zurückzukehren. „Daran halten wir unverändert fest“, bekräftigte der Manager. Wann Chrysler den Turnaround schaffen werde, ob im dritten oder vierten Quartal, ließ Zetsche allerdings offen. Das könne derzeit niemand sagen. Unsicherheit herrsche vor allem über das Marktvolumen.
          Das „Handelsblatt“ berichtete unterdessen, Chrysler werde nicht auf das neue Rabattprogramm des Konkurrenten General Motors (GM) reagieren.

          Es gebe keine Pläne, auf der amerikanischen Automesse In Detroit ein eigenes Rabattprogramm vorzustellen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Konzernkreise. Für die angeschlagene US-Sparte des Automobilkonzerns sei Profitabilität wichtiger als Absatzvolumen. Das Unternehmen wolle potenzielle Kunden durch Qualität für sich gewinnen. Der Hersteller habe deshalb seine Garantie auf sieben Jahre verlängert. Programme zur Absatzförderung werde es nur vereinzelt bei einigen Modellen und nicht beim gesamten Fahrzeugprogramm geben.

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