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Autos aus Fernost : Chinas Einheitsfront gegen VW und Tesla

Fertigungsstrecke von Geely in der chinesischen 6-Millionen-Einwohner-Metropole Ningbo. Bild: Reuters

Wie von Peking gewünscht, knüpft Milliardär Li Shufu ein Netzwerk mit chinesischen Technologiegiganten, um das Auto der Zukunft zu bauen. Auch Daimler darf helfen beim Projekt Welteroberung.

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          Li Shufu umtriebig zu nennen wäre eine Untertreibung. Als der heutige Milliardär vor 57 Jahren ein paar hundert Kilometer südlich von Schanghai in die Armut hineingeboren wurde, gab es im sozialistischen China keine Unternehmer. Li war trotzdem einer.

          Hendrik Ankenbrand

          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Als er 1982 von der Uni abging, kaufte er eine Kamera, um mit Fotos von Touristen Geld zu verdienen. Wenig später eröffnete er seinen ersten Laden für Kameras. Er machte seine erste Million Yuan damit. Anschließend baute er erst Teile für Kühlschränke, dann komplette Kühlschränke. Mitte der neunziger Jahre – Li verkaufte inzwischen Motorroller – erwarb er einen Daimler und nahm ihn komplett auseinander. So entstand der „Geely Nummer eins“: eine Kopie der E-Klasse auf der Plattform eines chinesischen Hongqi-Autos mit Radkappen von Audi, vor der sich Li Shufu stolz ablichten ließ.

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