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Wichtigster Absatzmarkt : VW macht in China wieder bessere Geschäfte

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Neue Volkswagen auf dem Parkgelände in der chinesischen Stadt Changchun. Bild: Reuters

Für den gerade in einer Krise steckenden Volkswagen-Konzern ist China der wichtigste Markt. Gerade von dort kommen nun offenbar freundlichere Signale.

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          Volkswagen sieht für seine Autoverkäufe in China ein Ende der Talfahrt erreicht. Der Gesamtmarkt habe sich insbesondere im September erholt, davon habe auch Volkswagen profitiert, teilte Europas größter Autohersteller in Peking mit. „Wir erwarten, dass sich dieser positive Trend bis zum Jahresende fortsetzen wird“, sagte China-Chef Jochem Heizmann.

          Europas größter Autobauer habe seine führende Position auf dem weltgrößten Pkw-Markt in diesem Jahr kontinuierlich ausgebaut und Marktanteile hinzugewonnen. „Wir erwarten, dass sich diese Kurve bis zum Ende des Jahres fortsetzt und sich das vierte Quartal weiter positiv entwickelt“, erklärte Heizmann. Der chinesische Markt ist für Volkswagen extrem wichtig - nicht nur, weil der Konzern wegen manipulierter Abgaswerte in einer großen Krise steckt und deswegen umso mehr darauf angewiesen ist, dass die Verkäufe auf dem wichtigsten Zukunftsmarkt stimmen.

          Volkswagen werde sein Modellangebot auf dem weltgrößten Pkw-Markt weiter ausbauen, so Heizmann weiter. Er begründete dies damit, dass die Nachfrage nach Autos in den mittleren und kleineren Städten im Landesinneren in den nächsten Jahren weiter zunehmen werde.

          Volkswagen hatte auf seinem größten Absatzmarkt in den ersten neun Monaten zusammen mit seinen beiden chinesischen Gemeinschaftsunternehmen 2,58 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, gut fünf Prozent weniger als vor Jahresfrist. Im September schrumpfte der Absatz um 0,8 Prozent.

          Der chinesische Automarkt war im September erstmals seit sechs Monaten wieder etwas gewachsen. Der Herstellerverband rechnet daher nicht mehr mit einer Stagnation des weltgrößten Automarktes, sondern wie früher erwartet mit einem Zuwachs im Gesamtjahr um drei Prozent. Dazu könnten auch die ab Oktober greifenden Steuererleichterungen für Wagen mit kleineren Motoren beitragen.

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