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Entfernungspauschale : Was die Klimaschutzpläne für Pendler bedeuten

Frühmorgens auf der Autobahn: Hier wird viel Benzin verfahren. Bild: AP

Das neue Klimaschutzgesetz hat Auswirkungen auf den Geldbeutel der Pendler. Damit es für sie nicht zu teuer wird, gibt es ein Bonbon – auch für Geringverdiener.

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          Die Bundesregierung rechnet erstmals vor, wie Fernpendler von der erhöhten Entfernungspauschale profitieren. Sie wird vom vom 21. Kilometer an um 5 Cent auf 35 Cent aufgestockt – das gilt unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel. Diese Entlastung gilt für die Jahre 2021 bis 2026 und ist dazu gedacht, die höheren Kosten auszugleichen, die sich durch die Kohlendioxid-Bepreisung vor allem für Autofahrer auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ergeben. „Wer heute mit einem Pkw den Weg zur Arbeit zurücklegt, kann sich nicht ohne Weiteres zeitnah auf die höheren Kraftstoffpreise umstellen“, heißt es zur Begründung. Einerseits könnten Pendler, die einen langen Arbeitsweg zurücklegen müssten, besonders in ländlichen Räumen oftmals nicht auf ein ausgebautes Angebot im öffentlichen Nahverkehr zurückgreifen.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Andererseits sei die Anschaffung eines neuen Autos mit geringerem Kohlendioxid-Ausstoß wirtschaftlich erst nach einer längeren Nutzung des bisherigen darstellbar. Insbesondere Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb kommen erst jetzt in größerem Umfang auf den Markt; noch später kommen gebrauchte Elektroautos. Die Ladeinfrastruktur entstehe erst. Ergänzend ist eine Mobilitätsprämie geplant, die Geringverdiener entlasten soll, damit auch Leute profitieren, die sich mit ihrem Einkommen im Rahmen des Grundfreibetrags bewegen: Weil sie keine Steuern zahlen, haben sie nichts von höheren Werbungskosten.

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