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VW-Rückruf : Software-Update allein reicht nicht aus

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Auf der Hebebühne: Volkswagen muss bei vielen Autos den Motor nachbessern lassen. Bild: AFP

Den Computer an das Auto anschließen, ein neues Programm und weiter geht die Fahrt – darauf können nicht alle Volkswagen-Besitzer hoffen. Die Nachbesserungen betreffen wohl auch andere Autoteile.

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          Im Volkswagen -Abgasskandal muss der Konzern bei drei Millionen Motoren neben der Software auch die Motortechnik erneuern. Diese Zahl an 1,6-Liter-Motoren sei von dem Rückruf betroffen, sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch und bestätigte damit einen Vorabbericht des „Handelsblatt“.

          VW hatte bereits erklärt, bei größeren und kleineren Motoren genüge ein Software-Update. Bei den 1,6-Liter-Motoren müsse dagegen auch die Technik angepasst werden. Diese motortechnische Anpassung ist laut Volkswagen nicht vor September 2016 zu erwarten. Der Rückruf soll Anfang 2016 beginnen. Der Sprecher ergänzte, insgesamt seien in Europa acht Millionen Autos mit Euro-5-Motoren von dem Rückruf betroffen.

          Die Rückruf und die Umrüstung sind Folge des im September öffentlich gewordenen Manipulations-Skandals um Abgaswerte von Autos auf dem Volkswagen-Konzern. Seitdem steckt Europas größter Autobauer in einer großen Krise. Der frühere Vorstandschef Martin Winterkorn trat zurück. An seine Stelle getreten ist Porsche-Chef Matthias Müller. Außerdem hat Volkswagen ein Sparprogramm angekündigt und schon jetzt viele Milliarden Euro zurückgelegt.

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