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11 Milliarden Euro bis 2024 : Volkswagen erhöht Investitionen in E-Mobilität

  • -Aktualisiert am

Ein autonomer Elektro-Golf düst durch Hamburg. Bild: dpa

Volkswagen setzt noch stärker auf die Elektromobilität. Die Marke VW steigert die Investitionen um weitere 2 Milliarden Euro. VW-Chef Diess bekräftigt die Ziele.

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          Volkswagen erhöht das Tempo auf dem Weg in die Elektromobilität und steigert die Investitionen. Wie aus einer Präsentation für Kapitalanleger hervorgeht, will die Hauptmarke VW des Autokonzerns aus Wolfsburg in der Zeit von 2020 bis 2024 rund 11 Milliarden Euro ausgeben, um zum führenden Anbieter von batteriebetriebenen Fahrzeugen zu werden. In der vorherigen Fünf-Jahres-Planung für die Jahre 2019 bis 2023 waren Ausgaben von 9 Milliarden Euro eingeplant gewesen. Ein Konzernsprecher sagte, die Investitionsplanung umfasse Kosten für die Forschung und Entwicklung sowie Investitionen in Produktionsanlagen.

          Der Volkswagen-Konzern setzt in seiner Vorwärtsstrategie so stark auf Elektroautos wie kaum ein anderer Anbieter der Branche. Die Marke VW spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie soll im Jahr 2025 global mehr als eine Million rein batterieelektrisch betriebene Autos verkaufen. Dafür hat VW die neue Modellreihe I.D. ins Leben gerufen, deren erstes Fahrzeug, der I.D. 3, seit diesem Jahr in Serie produziert wird. Die Modelle basieren technisch auf einem modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) und sollen in den nächsten Jahren an acht Standorten in Europa, China und den Vereinigten Staaten produziert werden.

          Renditeziele bekräftigt

          In Summe will der Volkswagen-Konzern mit seinen dreizehn Marken über die nächsten fünf Jahre rund 60 Milliarden Euro investieren, davon entfallen rund 33 Milliarden Euro auf die E-Mobilität. Bis zum Jahr 2029 wird der Konzern nach aktueller Planung 75 reine E-Modelle auf den Markt bringen.

          Laut der in dieser Woche im Internet veröffentlichten Präsentation bekräftigt die Marke VW ihre Renditeziele für das laufende Geschäftsjahr 2019 von 4 bis 5 Prozent. Im nächsten Jahr soll die Marge etwa gleich bleiben. Für das Jahr 2022 sind mindestens 6 Prozent eingeplant.

          Einen Schub verspricht sich die Marke, die der Vorstandvorsitzende des VW-Konzerns, Herbert Diess, in Personalunion führt, von der geplanten Produktoffensive. Außerdem sollen Einsparungen durch den sogenannten Zukunftspakt das Ergebnis stützen, einem Effizienzprogramm, das bis zum Jahr 2025 in Deutschland den Abbau von rund 23.000 Arbeitsplätzen über Altersteilzeit ohne betriebsbedingte Kündigungen vorsieht.

          Kosten entstehen dagegen durch eine strengere Abgasregulierung und weitere Investitionen in den modularen E-Antriebs-Baukasten. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres hatte die Marke ihren Umsatz um 5 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro gesteigert. Der operative Gewinn betrug 3,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Rendite von 4,8 Prozent, in der Vorjahreszeit waren es 3,7 Prozent. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge lag mit 2,8 Millionen Euro wegen der aktuellen Schwierigkeiten in vielen Märkten nur auf Vorjahresniveau.

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