https://www.faz.net/-gqe-aa27k
Bildbeschreibung einblenden

VW-Konzernchef im Interview : „Eine Perle wie Porsche gibt man nicht aus der Hand“

VW-Konzernchef Herbert Diess Anfang März nahe Barcelona, als er eine Produktionsstätte der Konzerntochter Seat besucht hat. Bild: Reuters

Im F.A.Z.-Gespräch macht VW-Konzernchef Diess klar: Der Sportwagenhersteller kommt nicht an die Börse. Dessen Gewinne werden gebraucht für Elektromobilität und autonomes Fahren.

          8 Min.

          Herr Diess, Sie haben lange beklagt, dass die Börse Volkswagen als Autohersteller von gestern bewerte. Seit Anfang des Monats hat sich der Aktienkurs jetzt um rund ein Viertel erhöht. Fühlen Sie sich nun von den Märkten verstanden?

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Ich habe immer gesagt, dass Volkswagen Potential hat. In der Autobranche sind wir gewohnt, weit in die Zukunft zu blicken. Entscheidungen, die wir heute treffen, wirken sich oft erst in drei oder vier Jahren aus. Der Kapitalmarkt braucht aber Beweise, dass Elektroautos und neue Mobilität mehr sind als eine schöne Geschichte. Den Nachweis erbringen wir jetzt Schritt für Schritt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Leif Eriksson war hier gewesen. Diese Gebäude der Wikingersiedlung an der Bucht L’Anse aux Meadows auf Neufundland sind allerdings rekonstruiert.

          Wikinger in Nordamerika : Tausend Jahre Einsamkeit

          Die Wikinger kamen bis nach Kanada. Aber wann? Jetzt ist es endlich gelungen, ihre Hinterlassenschaft dort exakt zu datieren.
          Steckt der Euro in der Krise?

          Technische Analyse : Der Euro hat echte Probleme

          Der Euro steht an einem Scheideweg. Sollte er unter 1,15 Dollar fallen, besteht Potential, dass er weiter abwertet. Wo die Untergrenze wäre, wissen nur die Götter.
          Wer traut sich schon, vor Autos herzuradeln? Das ist in dieser Straße in Frankfurt aber so gedacht, Fahrräder und Autos teilen sich die Spur und Autos dürfen Räder nicht überholen. Was Verkehrsteilnehmer hier für einen Radweg halten, ist die „Dooring Zone“ des Parkstreifens.

          Psychologie der Straße : Warum die Verkehrswende scheitert

          Warum tun wir uns so schwer, den Autoverkehr in seine Schranken zu weisen? An fehlenden Befunden der Verkehrswissenschaft liegt es jedenfalls nicht. Die Antworten liefern Psychologen.