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VW-Abgasskandal : Auch Ingolstadt führt Haushaltssperre ein

  • Aktualisiert am

Die Altstadt von Ingolstadt mit dem Audi-Werk im Hintergrund. Bild: dpa

Nach Wolfsburg und Braunschweig verhängt auch Ingolstadt angesichts der VW-Abgasskandals eine Haushaltssperre. Die Stadt fürchtet geringere Einnahmen aus der Gewerbesteuer der VW-Tochter Audi.

          Ingolstadt hat eine Haushaltssperre verhängt. Für dieses und das kommende Jahr würden die Ausgaben der Stadt um 15 Prozent gekürzt.

          Dies sei „ausschließlich eine Vorsichtsmaßnahme“, sagte ein Sprecher der oberbayerischen Stadt am Mittwoch. Von „möglichen minderen Ausstattungen“ gehe man ausschließlich im Verwaltungshaushalt aus, aus dem laufende Kosten bezahlt werden. Bereits geplante Investitionen für die beiden Jahre seien nicht betroffen.

          Da nicht absehbar ist, wie sich der Skandal auf den Konzerngewinn und damit auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer auswirken wird, hatten auch Wolfsburg als Konzernsitz und das benachbarte Braunschweig bereits vorsorglich eine Haushaltsperre verhängt. Die VW-Tochter Audi hat ihren Sitz in Ingolstadt.

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